09.04.2021

Oslo T-bane: CBTC-Projekt erreicht wichtigen Meilenstein

Oslo verfügt über ein ausgedehntes U-Bahn-Netz, das älteste in Skandinavien. Fünf Linien bedienen 101 Stationen und fahren im zentralen Abschnitt im Minutentakt. Heute wird der Zugsverkehr mit drei unterschiedlichen Stellwerkstechnologien gesichert, die zum Teil sehr alt sind. In den nächsten Jahren wird der Betrieb einheitlich auf das kommunikationsbasierte Zugkontrollsystem CBTC umgestellt. Vier Lieferanten haben anfangs Februar erste Offerten für die Einführung und den Betrieb in den folgenden fünfundzwanzig Jahren eingereicht. R+R unterstützt den Kunden Sporveien bei der Offertauswertung und den kommenden Verhandlungen.

07.04.2021

ETCS-Einführung in Finnland

Im Rahmen der europaweiten Einführung des interoperablen Zugkontrollsystems ETCS prüft Finnland die für das Land richtige Strategie. Unter dem Label «Digirail» entwickelt Fintraffic Rail zukunftsweisende digitale Lösungen. Bis Anfang 2020 wurde ein breiter Fächer von Varianten vorgelegt, für die R+R grobe Modelle der Lebenszykluskosten lieferte. Mittlerweile hat Fintraffic Rail daraus eine Ideallösung abgeleitet und vertieft untersucht. R+R hat anfangs 2021 dafür eine verfeinerte Kostenschätzung erarbeitet und sie den Kosten für eine Rückfalllösung gegenübergestellt. Ausserdem unterstützt R+R die Abschätzung der Kostenunsicherheit und der Kostenfolgen von Risiken.

02.03.2021

Erhaltungsprojekt N14 Buchrain – Rütihof

Der A14 Autobahnabschnitt Anschluss Gisikon bis zur Verzweigung Rütihof ist seit 1974 in Betrieb. Seit 1986 kann die Strecke von Gisikon bis Luzern befahren werden. Viele Bauobjekte haben ihre Nutzungsdauer erreicht oder entsprechen nicht mehr den aktuellen Normen. Aus diesem Grund müssen sie ersetzt oder saniert werden. R+R unterstützt das ASTRA als BHU und externe Oberbauleitung.

Im Februar 2021 wurde mit den Vorarbeiten begonnen, ab Ostern erfolgen die eigentlichen Sanierungsarbeiten auf der ersten Teilstrecke zwischen den Anschlüssen Buchrain und Gisikon mit entsprechenden Verkehrseinschränkungen.

  • Auf der ganzen Strecke wird der Belag erneuert. Dabei wird auf einigen Abschnitten ein lärmmindernder Porenasphalt eingesetzt.
  • Die Spuren der Ein- und Ausfahrten zur Raststätte St. Katharina werden verlängert.
  • Der Bau von neuen Entwässerungsrinnen stellt sicher, dass die Fahrbahn auch bei starkem Regen zuverlässig entwässert wird.
  • Schachtabdeckungen und Schächte werden saniert.
  • Leitplanken, Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen und Zäune werden ersetzt, um die neuesten Sicherheitsanforderungen zu erfüllen.
22.09.2020

N1 Ausbau Nordumfahrung Zürich

Nach 1’000 Tagen Bauzeit und einer Vortriebslänge von rund 3’000m erfolgte am 22. September 2020 der Durchschlag der 3. Gubriströhre. Mit dem Durchschlag der 3. Röhre konnte im Projekt „Ausbau Nordumfahrung Zürich“ ein wichtiger Meilenstein erreicht werden.

Die Arbeiten gehen jedoch weiter. In den nächsten 2 Jahren folgt nun der Innenausbau der Fahrbahn sowie der Einbau der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung. Mit Fertigstellung der 3. Röhre stehen dem Verkehr drei Spuren in Fahrtrichtung Bern offen. Die Inbetriebnahme und Verkehrsfreigabe erfolgt voraussichtlich Ende 2022.

News
09.04.2021
Oslo T-bane: CBTC-Projekt erreicht wichtigen Meilenstein
07.04.2021
ETCS-Einführung in Finnland
02.03.2021
Erhaltungsprojekt N14 Buchrain – Rütihof
22.09.2020
N1 Ausbau Nordumfahrung Zürich
Bundesamt für Strassen

Forschungsprojekt VSS 2011/705: Lebenszykluskosten im Erhaltungsmanagement von Strassen

Eine Forschungsarbeit für den Schweizerischen Verband der Strassen- und Verkehrsfachleute legt Grundlagen und konkrete Ansätze zur Berechnung und Anwendung der Lebenszykluskosten von Strassenanlagen vor. Der Bericht stellt ein allgemeines Handbuch zum Life Cycle Costing im Strassenmanagement dar.

Das Instrumentarium zur Minimierung der Lebenszykluskosten ist das „Life Cycle Costing“ (LCC). Das Life Cycle Costing beschränkt sich nicht auf die reine Analyse, sondern ist eine Gestaltungsaufgabe. In einem iterativen Prozess wird mit einer optimalen Systemabgrenzung die Lösung (Erhaltungsstrategie, Bauvariante, etc.) mit den minimalen Lebenszykluskosten ermittelt. Funktion und Nutzen sind dabei vorgegeben.

Die Forschungsarbeit präsentiert einen Prozessablauf, welcher die einzelnen Elemente resp. Schritte aufzeigt, welche zu einem vollständigen LCC gehören. Der Prozessablauf ist unabhängig von der Entscheidungssituation und für alle Teilsysteme gemäss SN 640 900 derselbe. Die spezifische Bewertungsmethodik, der Betrachtungszeitraum und die Risikoanalyse müssen situationsbezogen festgelegt werden.

Eckdaten

Auftraggeber
Bundesamt für Strassen

Bearbeitungszeit
2012 – 2014

Projektart
Strasse

Dienstleistungsbereich
Beratung

Kompetenzfelder
Bewertungen
Prognosemodelle

Downloads
Projektblatt

Ansprechpartner

Dr. Jost Lüking

Berater Ökonomie, Präsident Verwaltungsrat