10.06.2022

Bane NOR Utbygging – Projektmanager Kostenschätzung

Bane NOR, Entwickler und Betreiber der norwegischen Eisenbahn-Infrastruktur, hat R+R einen Auftrag als Projektmanager Kostenschätzung erteilt. R+R soll Bane NOR bei der Verbesserung von Kostenschätzungsprozessen helfen und, basierend auf norwegischer und internationaler Best Practice, Kennzahlen und Modelle für Kostenschätzungen entwickeln.

08.04.2022

A14, Anschluss Buchrain-Rütihof

Anfangs April 2022 beginnen die Bauarbeiten zwischen dem Anschluss Gisikon und der Verzweigung Rütihof der A14. Neben den Erhaltungsmassnahmen an der Entwässerung und dem Belagsersatz werden auf dem ganzen Abschnitt auch die Fahrzeugrückhaltesysteme und die Wildschutzzäune erneuert.

Die für die Erhaltungsmassnahmen auf der Strecke notwendigen Verkehrseinrichtungen werden genutzt, um in deren Schatten auch die Fahrbahnübergänge der rund 420 m langen Reussbrücke zu erneuern.

R+R begleitet die Arbeiten in der Funktion als Bauherrenunterstützung und externe Oberbauleitung.

Projektblatt

A14 Blickrichtung Rotkreuz mit Reuss

11.01.2022

Oslo T-bane CBTC-Projekt

Nach zwei Offertrunden mit zunächst vier Anbietern hat Sporveien, der Betreiber des öffentlichen Verkehrs in Oslo, den Auftrag zur Ausrüstung der Metro mit einem CBTC-System an Siemens vergeben. R+R hat die Preisformate redigiert, die Preisangebote ausgewertet und die Verhandlungen begleitet. Im Rahmen des Datalink-Subprojekts kauft Sporveien zugleich die Kommunikationsdienstleistungen sowie die Ertüchtigung der Kommunikationsinfrastruktur ein.

01.11.2021

A1, Ausbau Nordumfahrung Zürich

Vor 20 Jahren ereignete sich im Gotthardstrassentunnel eine schwere Brandkatastrophe. Im Gedenken an dieses Ereignis strahlte SRF Aktuell am 21. Oktober 2021 einen Beitrag zur Strassentunnelsicherheit in der Schweiz aus. Aus dieser Katastrophe hat man viele Lehren gezogen. Am Beispiel der 3. Gubriströhre erläutern die ASTRA-Projektverantwortlichen die Entwicklungen und die Investitionen in die Sicherheit von Strassentunnels.

Tunnelsicherheit 20 Jahre nach dem Gotthardunglück

News
10.06.2022
Bane NOR Utbygging – Projektmanager Kostenschätzung
08.04.2022
A14, Anschluss Buchrain-Rütihof
11.01.2022
Oslo T-bane CBTC-Projekt
01.11.2021
A1, Ausbau Nordumfahrung Zürich
Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL)

Luftverkehr mit Ultraleicht-Flugzeugen

Die Schweiz ist heute weltweit eines der wenigen Länder, welche den Betrieb ultraleichter Luftfahrzeuge kategorisch verbieten. Das BAZL erwägt aufgrund eines Gesuches aus Pilotenkreisen eine Lockerung dieses Verbotes. R+R erhielt den Auftrag, das Interesse an der Ultraleichtfliegerei in der Schweiz abzuklären.

Seit 2005 sind in der Schweiz sogenannte Ecolight-Flugzeuge zugelassen. Dabei handelt es sich ausschliesslich um aerodynamisch gesteuerte Leichtflugzeuge. Die übrigen ultraleichten Luftfahrzeuge, wie z.B. gewichtskraftgesteuerte Trikes, ultraleichte Helikopter oder Tragschrauber (Gyrocopter) sind nach wie vor nicht zugelassen. Ultraleichte Flugzeuge mit einer Flächenbelastung von weniger als 20 kg/m2 sind gemäss Luftfahrtverordnung gänzlich verboten. Der Schweizerische Hängegleiterverband hatte beim BAZL ein Gesuch zur Zulassung von Hängegleitern mit Elektroantrieb eingereicht. In diesem Zusammenhang prüft das BAZL die Möglichkeiten einer Zulassung weiterer Kategorien ultraleichter Flugzeuge sowie die Aufhebung des oben genannten Verbotes. R+R erhielt vom BAZL den Auftrag, die Entwicklung der Ultraleichtfliegerei in ausgewählten Nachbarländern zu beleuchten und eine Studie zum Interesse an der Ultraleichtfliegerei in der Schweiz zu erstellen.

Eine Zulassung von Ultraleichtflugzeugen in der Schweiz würde in jedem Fall an bestimmte Bedingungen geknüpft sein. Beispielsweise sind aufgrund der schweizerischen Verhältnisse ein Flugplatzzwang für nicht fussstartfähige Fluggeräte sowie eine Art Pilotenlizenz fast unabdingbar. Deshalb lag es nahe, das Interesse an der motorgetriebenen Ultraleichtfliegerei in erster Linie bei den heutigen Piloten abzuklären. R+R hat mögliche Kategorien solcher Ultraleichtflugzeuge definiert und auf dieser Grundlage eine Umfrage bei Motor-, Segelflug- und Hängegleiterpiloten sowie Flugschulen und -clubs durchgeführt. Über 1‘600 Piloten und 57 Flugschulen und -clubs haben sich an der Umfrage beteiligt. Die Umfrage hat ein gewisses Interesse an der Ultraleichtflieger deutlich gemacht.

Eckdaten

Auftraggeber
Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL)

Bearbeitungszeit
2010 – 2011

Projektart
Luftverkehr

Dienstleistungsbereich
Beratung

Kompetenzfelder
Szenarien für Verkehr und Verkehrsbetrieb

Downloads
Projektblatt

Ansprechpartner

Dr. Jost Lüking

Berater Ökonomie, Präsident Verwaltungsrat