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09.04.2021
Oslo T-bane: CBTC-Projekt erreicht wichtigen Meilenstein
07.04.2021
ETCS-Einführung in Finnland
02.03.2021
Erhaltungsprojekt N14 Buchrain – Rütihof
22.09.2020
N1 Ausbau Nordumfahrung Zürich
22.09.2020

N1 Ausbau Nordumfahrung Zürich

Nach 1’000 Tagen Bauzeit und einer Vortriebslänge von rund 3’000m erfolgte am 22. September 2020 der Durchschlag der 3. Gubriströhre. Mit dem Durchschlag der 3. Röhre konnte im Projekt „Ausbau Nordumfahrung Zürich“ ein wichtiger Meilenstein erreicht werden.

Die Arbeiten gehen jedoch weiter. In den nächsten 2 Jahren folgt nun der Innenausbau der Fahrbahn sowie der Einbau der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung. Mit Fertigstellung der 3. Röhre stehen dem Verkehr drei Spuren in Fahrtrichtung Bern offen. Die Inbetriebnahme und Verkehrsfreigabe erfolgt voraussichtlich Ende 2022.
10.08.2020

N01 36 Kantonsgrenze AG/ZH – Limmattaler Kreuz

Die Autobahn N1 wird zwischen der Kantonsgrenze AG/ZH und dem Limmattaler Kreuz umfassend saniert. Die Beläge werden erneuert, die Entwässerung und die Fahrzeugrückhaltesysteme den aktuellen Normen angepasst sowie Brücken, Unter- und Überführungen instandgesetzt.

R+R unterstützt zusammen mit Bernet Bauherrenberatung das ASTRA als Bauherrenunterstützung und externe Oberbauleitung. Auf diesem stark belasteten Strassenabschnitt war auf die Verkehrsführung während den verschiedenen Bauetappen ein besonderes Augenmerk zu richten. Die Erfahrungen während dem ersten Halbjahr der Arbeiten waren diesbezüglich durchwegs positiv, es wurden keine wesentlichen zusätzlichen Behinderungen festgestellt.
02.03.2021

Erhaltungsprojekt N14 Buchrain – Rütihof

Der A14 Autobahnabschnitt Anschluss Gisikon bis zur Verzweigung Rütihof ist seit 1974 in Betrieb. Seit 1986 kann die Strecke von Gisikon bis Luzern befahren werden. Viele Bauobjekte haben ihre Nutzungsdauer erreicht oder entsprechen nicht mehr den aktuellen Normen. Aus diesem Grund müssen sie ersetzt oder saniert werden. R+R unterstützt das ASTRA als BHU und externe Oberbauleitung.



Im Februar 2021 wurde mit den Vorarbeiten begonnen, ab Ostern erfolgen die eigentlichen Sanierungsarbeiten auf der ersten Teilstrecke zwischen den Anschlüssen Buchrain und Gisikon mit entsprechenden Verkehrseinschränkungen.

  • Auf der ganzen Strecke wird der Belag erneuert. Dabei wird auf einigen Abschnitten ein lärmmindernder Porenasphalt eingesetzt.
  • Die Spuren der Ein- und Ausfahrten zur Raststätte St. Katharina werden verlängert.
  • Der Bau von neuen Entwässerungsrinnen stellt sicher, dass die Fahrbahn auch bei starkem Regen zuverlässig entwässert wird.
  • Schachtabdeckungen und Schächte werden saniert.
  • Leitplanken, Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen und Zäune werden ersetzt, um die neuesten Sicherheitsanforderungen zu erfüllen.
07.04.2021

ETCS-Einführung in Finnland

Im Rahmen der europaweiten Einführung des interoperablen Zugkontrollsystems ETCS prüft Finnland die für das Land richtige Strategie. Unter dem Label «Digirail» entwickelt Fintraffic Rail zukunftsweisende digitale Lösungen. Bis Anfang 2020 wurde ein breiter Fächer von Varianten vorgelegt, für die R+R grobe Modelle der Lebenszykluskosten lieferte. Mittlerweile hat Fintraffic Rail daraus eine Ideallösung abgeleitet und vertieft untersucht. R+R hat anfangs 2021 dafür eine verfeinerte Kostenschätzung erarbeitet und sie den Kosten für eine Rückfalllösung gegenübergestellt. Ausserdem unterstützt R+R die Abschätzung der Kostenunsicherheit und der Kostenfolgen von Risiken.
09.04.2021

Oslo T-bane: CBTC-Projekt erreicht wichtigen Meilenstein

Oslo verfügt über ein ausgedehntes U-Bahn-Netz, das älteste in Skandinavien. Fünf Linien bedienen 101 Stationen und fahren im zentralen Abschnitt im Minutentakt. Heute wird der Zugsverkehr mit drei unterschiedlichen Stellwerkstechnologien gesichert, die zum Teil sehr alt sind. In den nächsten Jahren wird der Betrieb einheitlich auf das kommunikationsbasierte Zugkontrollsystem CBTC umgestellt. Vier Lieferanten haben anfangs Februar erste Offerten für die Einführung und den Betrieb in den folgenden fünfundzwanzig Jahren eingereicht. R+R unterstützt den Kunden Sporveien bei der Offertauswertung und den kommenden Verhandlungen.
Stadt Bern: Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

Zweckmässigkeitsbeurteilung 2. Tramachse Bern Innenstadt

Die Berner Markt- und Spitalgasse ist heute die einzige für das Tram befahrbare Achse in der Berner Altstadt und stellt die Verbindung zwischen dem Ost- und dem Westteil des Netzes dar. Durch eine zweite Achse sollen die durch verschiedenste Nutzungen stark beanspruchten Hauptgassen nachhaltig entlastet und die Betriebsstabilität erhöht werden.

Das historisch gewachsene Tramnetz der Stadt Bern ist radial auf den Hauptbahnhof ausgerichtet. Dies führt dazu, dass sich alle Linien in den unmittelbaren Zulaufbereichen des Bahnhofs auf einen Korridor konzentrieren. In der oberen Altstadt verläuft die Tramachse durch die Markt- und Spitalgasse und damit in einem zentralen Bereich des Perimeters des UNESCO-Weltkulturerbes. Die vom Tram befahrene Hauptachse ist zudem die wichtigste Einkaufsstrasse der Altstadt, was unweigerlich zu Konflikten mit Fussgängern und der Anlieferung führt. Mit dem geplanten Bau der neuen Tramlinie nach Ostermundigen verschärft sich die heute schon unbefriedigende Situation zusätzlich. Zukünftig sollen auf diesem Abschnitt des Netzes in der Spitzenstunde pro Richtung 46 Tramzüge sowie zusätzlich 12 Busse verkehren. Zur Entlastung der Hauptachsen und für die Schaffung eines redundanten und weniger störungsanfälligen Netzes soll eine zweite Tramachse zwischen dem Hauptbahnhof und dem Zytglogge realisiert werden.

R+R entwickelte im Rahmen einer Zweckmässigkeitsbeurteilung Lösungsvorschläge für die Anordnung einer zweiten Achse, bot Unterstützung bei der Festlegung der technischen Details, insbesondere der Gleistrassierung und bewertete die machbaren Linienführungsvarianten. Die gefundene Bestlösung über die Speicher- und Nägeligasse entlastet die bestehende Achse massgeblich und erlaubt im Ereignisfall die Umlegung aller in den Hauptgassen verkehrenden Kurse auf die neue Linie.

Weiter untersuchte R+R mögliche Alternativen zu einem Ausbau der Infrastruktur und entwickelte Netzoptimierungsmöglichkeiten und betriebliche Massnahmen zur kurzfristigen Verbesserung der Situation.

Eckdaten

Auftraggeber
Stadt Bern: Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

Bearbeitungszeit
2011 – 2012

Projektvolumen
CHF 110 Millionen

Projektart
Bahn

Dienstleistungsbereich
Beratung

Kompetenzfelder
Bewertungen

Downloads
Projektblatt

Ansprechpartner

Renato Käppeli

Berater, Mitglied der Geschäftsleitung